Wie verändert sich mein Papagei, wenn er geschlechtsreif wird? Einzelhaltung

Viele Papageienbesitzer besitzen eher jüngere Vögel, die sie vom Züchter geholt haben. Solange die Kleinen auch noch Kinder bleiben, ist alles super und die meisten Besitzer lieben ihre Kleinen so wie sie sind und würden es sich wünschen, dass die süßen Begleiter für immer so bleiben. Jeder muss mal erwachsen bleiben.. Auch unsere Papageien. Wenn es uns noch so schwer fällt.

Geschlechtsreife des Papageis: Verhaltensänderungen in der Einzelhaltung Sollte man einen Papagei alleine halten, wird es meistens sehr problematisch, wenn die Geschlechtsreife der Tiere eintritt. Der Grund dafür ist eigentlich ziemlich logisch. Der Papagei wurde als Jungvogel zu seinem Besitzer nach Hause geholt und es wurde ihm kein artgleicher Partner angeboten. Der Papagei hat also niemanden, der so ist wie er.. Um nicht alleine zu bleiben, da Papageien ja bekanntlich Gruppen- oder sogar Schwarmtiere sind, fangen sie an, sich an die Lebewesen anzupassen, die sich in seinem Umfeld befinden. Das ist auch ein Grund dafür, warum Papageien in einer Einzelhaltung auch schneller das Sprechen lernen. Der Mensch kann die Sprache der Papageien nicht, dann muss der Vogel eben die menschliche Sprache lernen. Solange der Papagei noch ein Kind ist und sich noch nicht in der Pubertät befindet, läuft alles noch super und der Halter genießt die enge Bindung zwischen ihm und dem Vogel. Doch dann, je nach Vogelart, nach 2-6 Jahren, fängt der Papagei an, aggressiv zu werden. Aggressiv gegenüber seinem "Partner", dem Menschen. Der Vogel entwickelt einen eigenen und starken Charakter und entwickelt das Gefühl der Sexualität und des Vermehrens. Warum also diese Aggressivität? Diese entsteht dadurch, dass der Papagei versucht, sich mit seinem menschlichen Partner zu paaren. Klappt das nicht, fängt der Papagei an, Attacken an seinem Menschen auszuüben, um seine Wut herauszulassen. Es ist keine Frage, dass dadurch auch Depressionen entstehen können. Mit der Zeit wird die ganze Situation immer unkontrollierter werden und das Zusammenleben wird eher eine Qual, als eine Freude. Was bleibt, ist ein psychisch- und verhaltensgestörter Vogel und ein trauriger Besitzer. Solltes du also vielleicht mit dem Gedanken spielen, einen einzelnen Jungvogel nach Hause zu holen, würde ich dir wirklich ans Herz legen, das nochmal gründlich zu überdenken.

Geschlechtsreife Papageien Liveparrot Blog Lovebirds Unzertrennliche Agaporniden

Ähnliches