Psittakose. Schon mal gehört, doch was ist es genau?

Wir alle haben große Panik davor, dass unser Papagei irgendwann einmal einen schwere Krankheit bekommen könnte. Eine davon ist Psittakose. Eine schwere Infektionskrankheit, die leider sehr häufig unter Papageien auftritt und schon vielen Tieren bei falscher oder gar keiner Behandlung, das Leben kostete. Ein Albtraum für den Papageienhalter. Um das Wort Psittakose mal ins Deutsche zu übersetzen. Die Krankheit ist auch unter dem Namen "Papageienfieber" bekannt. Und wie der deutsche Begriff schon sagt, handelt es sich hier um die erhöhte Temperatur eines Papageis. Symptome: Zu den typischsten Symptomen von Psittakose ist zu sagen, dass sie eigentlich sehr eindeutig sind und man normalerweise sofort erkennt, dass etwas nicht stimmt. Leider kann die Krankheit sich aber auch so verhalten, dass der Vogel keine Anzeichen von Beschwerden zeigt und trotzdem noch ohne Einschränkungen mit seinen Kameraden spielt und ganz normal wie gewohnt frisst. Dieses Verhalten kann besonders gefährlich sein, da man hier die Krankheit nicht erkennt und den Vogel deshalb nicht rechtzeitig zum Tierarzt bringen kann. Auch gefährlich ist es, da er so andere Tiere, die mit ihm in Berührung kommen, ganz leicht anstecken kann. Sollte der Papagei jedoch Symptome wie: - Atemwegsinfektionen

- Atemschwierigkeiten

- Augentränen

- nasaler Ausfluss

- Durchfall

zeigen, weiß man: AB ZUM VOGELKUNDIGEM TIERARZT! und zwar so schnell wie möglich.

Nicht nur für deinen Vogel gefährlich, sondern auch für DICH!

Ein weiterer wichtiger Punkt warum man seine Vögel immer gut beobachten und rechtzeitig zum Tierarzt bringen sollte ist, das Psittakose auch für den Menschen gefährlich werden kann. Einfach gesagt, du kannst dich auch an dem Papageienfieber anstecken!

Wie verhält sich die gefährliche Infektionskrankheit?

Wie für jede Krankheit gibt es auch hier einen Erreger des Papageienfiebers. Dieser Erreger nennt sich: Chlamydia psittaci. Er ist deshalb so gefährlich und hinterhältig, da er sich innerhalb der Körperzellen versteckt und so für das Immunsystem eines Lebewesens nur sehr schwer aufzuspüren ist. Und wenn der Erreger nicht gefunden werden kann, kann der Körper auch nicht dagegen ankämpfen. Daher kommt es oft vor, dass sich die Krankheit bis zum Ende regelrecht "versteckt" hält. Und so kommt es, dass man eines Tages einen vermeintlich gesunden Papagei, leblos auf dem Volierenboden findet. Das ist für einen Papageienhalter besonders traurig.

Wie kann ich meine anderen Papageien schützen?

Auch wenn es die im ersten Moment schwer fällt, solltest du mit deinem toten Tier zum Tierarzt gehen, damit dieser herausfinden kann, warum dieser so plötzlich verstarb. Nur so kannst du sicher gehen, ob deine anderen Papageien eventuell schon infiziert wurden und die Krankheit sich nur noch nicht nach außen zeigt.

Morgen wird ein Eintrag über diese Themen veröffentlicht: - Wie überträgt sich Psittakose?

- Was kann ich dagegen unternehmen?

- Wie verhält sich Psittakose beim Menschen?

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