Über mich

Nun ja, wie soll ich anfangen..
Seit dem ich denken kann, liebe ich Tiere. Mein erstes Wort war "Wauwau", sobald ich laufen konnte, bin ich immer zu Tieren gerannt, ganz egal was es für welche waren. Von der Ameise bis hin zum Elefant. Mich hat jedes Tier fasziniert. So kam es auch relativ schnell, dass ich mich nach einem eigenen Haustier sehnte. Als ich dann drei Jahre alt wurde und meinen Eltern schon tierisch auf die Nerven ging, bekam ich dann mein erstes Haustier. Ein roter Kater. 
Ich habe dieses Tier geliebt! Sie musste auch so viel mitmachen... Sie wurde gebürstet oder als mein Baby im Kinderwagen transportiert. Doch der Kleine hat alles brav mitgemacht. Als ich 8 Jahre als war, geschah etwas wirklich schlimmes. Der Kater, er hieß übrigens "Miezi", kam er eines Tages nicht mehr zurück.. Wir wissen bis heute nicht, was mit ihm geschah. 
Ich war so traurig. Wusste gar nicht was los war. Ich zwang meine Eltern mit mir nach draußen zu gehen und nach ihm zu suchen, doch er kam nie wieder. 
In der Zwischenzeit hatte ich einen kleinen Bruder bekommen.

Als ich dann ca. ein Jahr nach dem Verschwinden meines geliebten Katers auf einem Ponyhof war, sah ich kleine Babymeerschweinchen, die zu verschenken waren und ich hab mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, ohne zwei von ihnen, nach Hause zu fahren. 
So war mein Vater praktisch gezwungen, zwei kleine Racker mitzunehmen. 
Meine Mutter war erstmal geschockt, als sie uns beiden mit den zwei Meerschweinchen im Karton, die Türe öffnete.
Natürlich mussten wir dann los in einen Zoohandel, um den Kleinen Zubehör und einen Käfig zu kaufen.
Ich war das glücklichste Mädchen der Welt.

 

Nach ein paar Monaten kamen dann noch ganze vier Hasen dazu und mein Vater baute ein riesiges Gehege mit Häusschen draußen im Garten, weil wir im Haus den Platz für die sechs Tierchen nicht mehr finden konnten. 
Leider verstarb mein Lieblingshässchen namens Julius schon noch einem Jahr. Warum, wusste niemand. 

Doch mit den sechs Nagern im Garten war ich nicht zu 100 % zufrieden. Ich liebte sie, doch ich wollte ein Tier, dem ich etwas beibringen kann und das nicht im Käfig leben muss. Eines, das praktisch wie ein Partner sein kann. Und nein, es wurde nicht der Papagei, sondern ein Hund. 
Olly, so heißt mein Podencomischling, ist aus einer spanischen Tiernothilfe. Inzwischen ist er 9 Jahre alt und immer noch ein toller Partner an meiner Seite!

In der Zwischenzeit kamen dann endlich die Vögel. Und zwar vier kleine Kanarien. Mein Onkel hält seit vielen Jahren Kanarien und hatte damals großen Nachwuchs. Wir haben die vier Geschwister aufgenommen.
Ab diesem Zeitpunkt war ich im Bann der Vögel und ich träumte von einem Zahmen, den ich irgendwann auf meinem Finger halten kann.
Ihr glaubt mir nicht wie traurig ich war, als mein Bruder anfing sich für Katzen zu interessieren und unbedingt eine wollte. Die Katze kam auch ins Haus. Das wars erstmal mit meinen Vögeln. Keine Angst, sie wurden nicht gefressen oder getötet. Wir haben sie abgegeben um genau das zu vermeiden. 
Mit dem Hund gab es übrigens kaum Probleme. Olly ist ein ganz lieber, der viel über sich ergehen lässt und auch viel akzeptiert. 

Nach einem Jahr kam dann die zweite Katze ins Haus und ich hab mich indirekt immer mehr von meinen gefiederten Freunden entfernt. 

Nun ja, als ich 16 wurde, interessierte ich mich sehr für die Aquaristik und zack.. zwei Wochen nach meinem Geburtstag stand mein erstes Aquarium in meinem Zimmer. 

Ein Jahr später fand ich meine Faszination zu Vögeln und besonders Papageien wieder. Alles, das irgendetwas mit Vögeln oder Papageien zu tun hatte, wurde gekauft und gelesen. Das komplette Internet wurde auf Videos, Infos oder Fotos zu den tollen Papageien auf den Kopf gestellt. So oft war ich im Vogelpark und war einfach nur geflasht von den farbenfrohen und intelligenten Tieren. 
Ganz besonders taten es mir die mittelgroßen Rostkappenpapageien an. Ich fing an mich spezieller über den Weißbauchpapageien zu informieren und plante und tüftelte. Wie bekomme ich es hin, mir Rostkappenpapageien zuzulegen, ohne dass es Probleme mit den Katzen gibt. Ich überredete irgendwann meine Eltern, ein freies Zimmer, das früher ein Büro meines Vaters war und jedoch aber einige Jahre als Abstellkammer genutzt wurde, zu einem Papageienzimmer umzugestalten. Nur so lange bis eine große Außenvoliere fertiggestellt ist. 
Nach zwei Monaten kamen meine beiden Lieblinge ins Haus. Leon und Leonie. Ich kann gar nicht in Worte fassen wie viel mir die beiden bedeuten.
Inzwischen sind die beiden zweieinhalb Jahre alt und die Außenvoliere ist bald fertig. 
Ich kann euch sagen.. Mein größter Traum ist es, einmal selbst zu züchten. 
Ich will so gerne ein kleines Papageienbaby durch meine Hilfe aufwachsen sehen. Vom Ei bis zur Selbstständigkeit. Ich bin bereit, viele Opfer für meine Leidenschaft zu bringen. Ich gehe so gut wie nie feiern am Wochenende. Ich bleib zu Hause und kümmer mich um meine Tiere. Nach der Arbeit kann ich nur entspannen, wenn ich weiß dass das Vogelzimmer sauber, und meine beiden Rostkappen beschäftigt und bestens versorgt sind. 

Inzwischen sind die beiden schon so alt, geschlechtsreif zu werden. Das eine oder andere Balzverhalten konnte ich schon beobachten. Sobald diesen Frühling das Schutzhaus fertig ist, werde ich den beiden Turteltäubchen auch einen Nistkasten zur Verfügung stellen. Und vielleicht kann mein Traum dann irgendwann wahr werden. 
Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden. :) 


 

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Liveparrot Rostkappenpapagei Blog
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